Die bayerischen Fingerhutstempel

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Wer die bayerischen Fingerhutstempel sammelt, hat sicherlich festgestellt, dass die meisten auf Briefen innerhalb von Bayern vorkommen, oft auf Amtsbriefen. Dies bietet wenig postgeschichtliche Vielfalt. Als Beispiel, wie man für mehr Vielfalt sorgen kann, ist hier ein Beleg aus dem Jahr 1839, der von Wunsiedel nach Itzehoe in Holstein lief. Er war bis Hamburg freigemacht und wurde von der Preussischen Post bis dorthin befördert, wo er den L1 FRANCO HAMBURG erhielt.

 

Das "Notabene" als Kennzeichnung von Einschreibbriefen

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Im Zuge der Einführung des postalischen Einschreibverfahrens im 18. Jahrhundert wurde in mehreren deutschen Staaten das "Notabene" (übersetzt z.B. "wohlgemerkt") handschriftlich auf der Briefvorderseite vermerkt, meist abgekürzt "NB" und oft in roter Farbe. Im Laufe der Zeit wurde der Vermerk in vielen Fällen durch entsprechende Stempel (z.B. "Recommandirt" oder "Chargé") ersetzt. In Hannover geschah dies im März 1853, und der hier gezeigte Brief aus 1852 hat noch die "NB"-Kennzeichnung. 

 

Der Einkreisstempel MÜNCHEN=STADT

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Der alles andere als häufige Stempel ist hier auf einem Brief aus 1871 zu sehen, der vom bischöflichen Ordinariat München-Freising an das Stadtpfarramt Giesing gerichtet ist. Mit ihm wurde eine Nachnahme von 1 Gulden 3 Kreuzer erhoben.

 

Die DM-Zeit der ehemaligen DDR

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Am 2.7.1990 erschien die letzte Freimarkenausgabe der ehemaligen DDR, und sie bietet vielfältige Möglichkeiten der Bearbeitung. Der hier gezeigte Brief (links verkürzt), der am 10.12.1990 im sächsischen Bad Lausick aufgegeben wurde und nach Bad Waldsee in Baden-Württemberg adressiert ist, dokumentiert die Eilzustellung, für die - zusätzlich zur Briefgebühr von 50 Pfennig - 200 Pfennig zu bezahlen waren.